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Die Jubilarinnen und Jubilare stellen sich zum Gruppenfoto.

21.09.2022

25 Jahre Dienst am Menschen: Ein Grund zum Stolz sein

Diakonie Ruhr dankt langjährigen Mitarbeitenden und Beschäftigten mit dem Kronenkreuz

Mit der Verleihung des Kronenkreuzes hat die Diakonie Ruhr langjährigen Mitarbeitenden aus Alten- und Behindertenhilfe, Verwaltung und Küche sowie Beschäftigten der Werkstatt Constantin-Bewatt gedankt. 17 Personen erhielten das Treuezeichen der Diakonie in Gold bei einem feierlichen Gottesdienst in der Lutherkirche in Bochum.

Geschäftsführer Jens Koch betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Kronenkreuzes als Dank. „Sie bereiten den Menschen in ihrem Umfeld und Dienst Freude und übernehmen Verantwortung für die Menschen, die Ihnen anvertraut sind“, wendete er sich an die Jubilarinnen und Jubilare. „Daran, dass wir als Diakonie Ruhr mutig in die Zukunft schauen können, haben Sie einen wichtigen Anteil.“

„Sei doch mal ruhig stolz“ – das Motto der Veranstaltung war zugleich eine Aufforderung an die Geehrten. „Sie sollten stolz darauf sein, dass sie in den letzten 25 Jahren dafür gesorgt haben, dass es nicht stimmt, Menschen auf etwas festzulegen“, betonte Diakoniepfarrer Sven Pernak, Theologischer Vorstand der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum. „Damit haben sie an ihrem Ort in der Diakonie-Ruhr-Familie den diakonischen Auftrag Wirklichkeit werden lassen – denn der besteht ja nicht nur darin, Hilfe und Unterstützung zu leisten, sondern auch darin, all die Schubladen, in die Menschen schon durch andere einsortiert sind, aufzureißen und sie da rauszuholen.“

Das Kronenkreuz ist seit 1925 das sichtbare Zeichen der Diakonie. Es wird in der Regel nach 25-jähriger Tätigkeit im diakonischen Kontext verliehen und als Zeichen der Ermutigung für die Mitarbeitenden gesehen.

Den Gottesdienst gestalteten Teilnehmerinnen aus dem diakonischen Grundkurs mit. Sie hatten in mehreren Studieneinheiten mit Marianne Anschütz, Oberin des Diakoniewerks Ruhr Witten, biblische Grundlagen von Diakonie erarbeitet, sich mit Menschenbild und Leitbild sowie christlichen Symbolen und Ritualen beschäftigt. Sie erhielten zum Abschluss des Kurses ihre Zertifikate. Marianne Anschütz feierte übrigens am Tag der Kronenkreuzverleihung ihren Geburtstag – und wurde mit einem Ständchen und Blumen überrascht.

Die Diakonie Ruhr ist mit über 60 Diensten und Einrichtungen sowie 3000 Mitarbeitenden in Bochum, Witten, Herne, Dortmund und Lünen präsent. Schwerpunkte sind Altenhilfe, Behindertenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Flüchtlingshilfe, Wohnungslosenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe. Als eines der größten Unternehmen der Sozialwirtschaft in der Region bietet sie viele Entwicklungsmöglichkeiten, sinnstiftende Aufgaben und sichere Berufsperspektiven.