Sechs Diakonissen eingesegnet

Konvent und Einsegnung DWR 2021
Die Neumitglieder (vorne v.l.) Michaela Hollein, Tanja Hasenclever, Annika Kersting, Sonja Sabel, Silke Noll und Heike Kosert-Altmann stellen sich mit Oberin Marianne Anschütz (hinten l.) und Superintendentin Julia Holtz zum Gruppenfoto auf der Mutterhaustreppe.

31. Mai 2021

Wittener Diakoniegemeinschaft nimmt neue Mitglieder auf

Die Wittener Diakoniegemeinschaft hat sechs neue Mitglieder begrüßt. Tanja Hasenclever, Michaela Hollein, Annika Kersting, Heike Kosert-Altmann und Sonja Sabel wurden nach dem Abschluss ihrer dreijährigen diakonisch-theologischen Weiterbildung als Diakonissen eingesegnet. Zudem wurde bei dem feierlichen Gottesdienst im kleinen Kreis auch die langjährige Diakonin Silke Noll als Diakonisse in die Diakoniegemeinschaft aufgenommen.

Die Tätigkeitsbereiche der frisch gebackenen Diakonissen als GemeindeSchwestern sind vielfältig. Sie alle nehmen wichtige Aufgaben in ihren Kirchengemeinden in Brilon, Neheim, Schwelm, Billmerich und Rödgen-Wilnsdorf wahr. Julia Holtz, Superintendentin des Kirchenkreises Hattingen-Witten, wies in ihrer Ansprache auf die besondere Bedeutung dieses Amtes hin: „Sie werden Teil einer Gemeinschaft, die im Auftrag der Kirche pflegt und tröstet, Rat gibt und hilft, Glauben weckt und Frieden stiftet. Mit Ihrem Dienst sollen Sie künftig die Botschaft des Evangeliums verbinden und weitertragen.“

Vor dem Festgottesdienst fand der Konvent der Diakoniegemeinschaft in digitaler Form statt. Dabei wurden die Überlegungen zu einem neu geplanten Diakoniepreis weitergeführt. Der Preis soll interessante, innovative Praxisprojekte honorieren. Eingeladen sind alle Gemeinschaftsmitglieder, sich mit besonderen Ideen aus ihrem Arbeitsfeld zu bewerben. Der Preis will dazu motivieren, im Alltag neue Ideen zu entwickeln. Er ist gedacht als Förderung und als Anerkennung für innovatives Handeln. Geplant ist, ihn ab 2022 zu verleihen. Der Preis soll mit 2000 Euro dotiert sein.

Zur Diakoniegemeinschaft in Witten gehören 210 Mitglieder, die nicht nur in der Region, sondern auch bundesweit leben und arbeiten. Sie alle verbindet ihr christlicher Glaube, diakonisches Engagement und ein generationsübergreifendes Netzwerk im Kaiserswerther Verband der Mutterhäuser sowie im internationalen Austausch.

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