Für eine Teilhabe am Alltagsleben im Lockdown

Maskenspende Bochum zusammen
(v.l.) Leiterin Christiane Caldow, Claudia Zimmermann und Klaus Gützlag von der Wohnungslosenhilfe freuen sich über die Spende mit vielen medizinischen Masken, die Max Sollmann von der Initiative "Bochum zusammen" übergibt.

26. Februar 2021

Initiative sammelt medizinische Masken für Menschen, die sich keine leisten können. 4500 Stück an Wohnungslosenhilfe übergeben

Die Initiative „Bochum zusammen“ hat der Wohnungslosenhilfe der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum 4500 medizinische Masken gespendet. Dabei handelt es sich größtenteils um sichere FFP2-Masken. Die Wohnungslosenhilfe wird sie in den kommenden Wochen an allen ihren Standorten – der Beratungsstelle für Wohnungslose Männer, Beratungsstelle Frauen in Not, der Notschlafstelle Fliednerhaus sowie der VILLA im Zillertal – und über die Bahnhofsmission an ihre Klientinnen und Klienten verteilen. „Die Pflicht, beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr medizinische Masken zu tragen, ist eine große finanzielle Belastung für Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben“, sagt Leiterin Christiane Caldow. „Die Spende ermöglicht es unseren Klientinnen und Klienten, sich zu schützen und weiterhin am Alltagsleben teilzuhaben, das im Lockdown noch möglich ist.“

Nach der Verschärfung der Maskenpflicht in NRW hat sich innerhalb weniger Tage das Netzwerk „Bochum zusammen“ gebildet, um Menschen zu unterstützen, die sich keine teuren Masken leisten können. Dazu wurden an mehreren Stellen im Stadtgebiet Sammelboxen aufgestellt, in die Spenderinnen und Spender kontaktlos Masken einwerfen konnten. Außerdem wurden in Zusammenarbeit mit der Diakonie Ruhr Geldspenden gesammelt, von denen ebenfalls medizinische Masken gekauft wurden. In zehn Tagen kamen auf diese Weise über 11.000 Masken zusammen, die an örtliche Wohlfahrtsverbände verteilt wurden.

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