Der Umzug in die Wolke

Umzug des Rechenzentrums Witten in die Cloud

13. Mai 2019

Das eigene Rechenzentrum in Witten ist Geschichte, die Server sind abgebaut worden. Mit der erfolgreich realisierten Cloud-Lösung verfolgt die DiaCon IT eine zeitgemäße Strategie.

Die IT der DiaCon hat einen Kraftakt für den gesamten Konzern Diakonie Ruhr gemeistert: 3.400 Anmeldekonten, 3.200 E-Mail-Adressen und 27 Terabyte (das sind rund 27.000.000 Megabyte) an Daten sind vom eigenen Rechenzentrum in Witten in die Cloud (Wolke) umgezogen. Ebenso mussten 1.100 Arbeitsplätze mit 370 Druckern technisch an die Cloud angebunden werden. Das haben die Mitarbeitenden von DiaCon IT und Cema gemeinsam geschafft. Die bisherigen Serveranlagen der Diakonie im Untergeschoss des Evangelischen Krankenhauses Witten sind abgeschaltet und abgebaut worden.

Aufgrund der Herauslösung des Evangelischen Krankenhauses Witten aus der Diakonie Ruhr sollte auch die bislang gemeinsame IT-Infrastruktur getrennt werden. Hier galt es, ein sinnvolle, zukunftsträchtige Lösung zu finden. Hinzu kam, dass die vorhandene Technik inzwischen in die Jahre gekommen war, die DiaCon betrieb seit fast zehn Jahren das eigene Rechenzentrum an der Pferdebachstraße. Die Server hätten in absehbarer Zeit mit entsprechend hohen Kosten ausgetauscht werden müssen.

Nach ausführlichen Analysen zur Machbarkeit fiel die Entscheidung für die Cloud-Lösung. Damit konnte zum einen die Trennung der IT von Krankenhaus und DiaCon realisiert und zum anderen dem regelmäßigen kostspieligen Nachrüsten der Technik ein Ende gesetzt werden. „Die neue Strategie bietet uns die Möglichkeit, flexibel und innovativ auf neue Anforderungen zu reagieren“, sagt Thomas Borgmann, IT-Leiter der DiaCon. „Wir haben jetzt ein tragendes Gesamtkonzept, in dem wir auch zukunftsorientierte Technologie wie die mobile Visite, die Spracherkennung und die Pflegeroboter umsetzen können.“

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