Alle zusammen erzeugen einen spontanen Rhythmus

Drum Circle Workshop im Altenzentrum am Schwesternpark
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Drum Circle Workshops stellen sich zum Gruppenfoto.

4. März 2019

25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bei Fortbildung im Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser die Drum-Circle-Methode kennen

Der Klang von Djemben und Congas tönte durch den Raum: 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei einem Drum Circle Workshop im Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser ihren Perkussionsinstrumenten laute und leise Klänge sowie heiße Rhythmen entlockt. Die Fortbildung veranstaltete die Einrichtung der Diakonie Ruhr in Zusammenarbeit mit Kubia (Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion) und Meinl Musikinstrumente.

Die freie Drum-Circle-Moderatorin Ricarda Raabe führte die Teilnehmenden in die methodischen Grundlagen des vielfältig einsetzbaren Musizierformates ein. Auch Manuela Söhnchen, die den Sozialen Dienst der Feierabendhäuser leitet, und drei Alltagsbegleitungen aus der Einrichtung ließen sich unterweisen. Das Altenzentrum am Schwesternpark möchte das ganzheitliche Konzept in der eigenen Einrichtung umsetzen und hat dafür bereits verschiedene Perkussions- und Rhythmusinstrumente angeschafft. „Die Methode ist für Menschen mit Demenz hervorragend geeignet“, erklärt Manuela Söhnchen. Denn egal ob mit oder ohne Handicap: Im Drum Circle erzeugen alle Beteiligten durch Dynamik und Energie zusammen einen spontanen Rhythmus.

Der Workshop war Teil der von Kubia entwickelten Fortbildungsreihe KulturKompetenz+. Sie stellt Kulturschaffenden, Fachkräften, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Wissen und Praxishilfen bereit zur Durchführung kulturgeragogischer und inklusiver Angebote in den unterschiedlichen Sparten wie bildender Kunst, Musik, Tanz, Theater oder Film.

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