Seniorenbüros beleben Bochum

Symbolfotos Seniorenbüro

28. Januar 2015

Stadt zieht nach einem Jahr eine erste Bilanz

Seit einem Jahr arbeiten Stadt Bochum und Wohlfahrtsverbände in gemeinsamen Seniorenbüros für das Wohl und die Vernetzung älterer Mitbürger. Diakonie Ruhr, Rotes Kreuz, IFAK, Awo, Caritas und der Verein Psychosoziale Hilfen teilen sich mit den städtischen Beschäftigten Büros in jeweils einem Stadtbezirk. "Die Zusammenarbeit hat sich positiv entwickelt", sagte Sozialdezernentin Britta Anger am Mittwoch vor Journalisten. Das Konzept, weg von städtischen Begegnungsstätten hin zu den Kooperationen, habe sich ausgezahlt. "Die Verträge sind zunächst für drei Jahre geschlossen, ich bin aber sicher, dass sie fortgeführt werden", sagte Britta Anger. In der nächsten Sitzung des Sozialausschusses erfolgt dazu eine Bestandsaufnahme.

"Auch wenn es Vorbehalte gegeben haben sollte - spätestens, nachdem die Menschen den Teams vor Ort begegnet sind, waren sie überzeugt", ergänzte Dirk Nowaschewski, Leiter Offene Seniorenarbeit bei der Inneren Mission - Diakonisches Werk Bochum e.V. Nach vielen Treffen, Kennenlernrunden und Quartiersbegehungen hat sich beispielsweise das Büro Mitte am Springerplatz etabliert. Senioren schauen auch ohne konkretes Anliegen vorbei, für die weiter im Norden des Bezirks lebenden gibt es inzwischen auch eine regelmäßige Sprechstunde in Hamme. Die vier Mitarbeiterinnen helfen nicht nur bei konkreten Fragen zur Versorgung im Alter weiter, sie bemühen sich, das Netzwerk zu verbessern. Einzelhändler, Vereine, Initiativen sollen alle voneinander wissen, ihre Angebote für Senioren allen bekannt sein.

Aktuelle Beispiele sind die Bürgerinitiative "Nachbarschaft im Ehrenfeld" oder das Projekt Wandervogel, bei dem Altenbochumer Senioren mit und ohne Handicap gemeinsam spazieren gehen. Bei beiden unterstützt das Seniorenbüro Mitte.

Zurück zur vorherigen Seite