Für eine gemeindenahe diakonische Arbeit vor Ort

Gemeindediakonie

Ganz im Sinne des Team für hier - Gedankens arbeiten Kirchengemeinden und die diakonischen Einrichtungen vor Ort zusammen, um gemeindediakonische Tätigkeiten zu wecken, zu fördern und umzusetzen. Auf diese Weise entstehen zahlreiche Angebote im Raum der Kirchengemeinden, die größtenteils ehrenamtlich getragen sind. Das helfende und durch den christlichen Glauben motivierte Handeln wird auf diese Weise spürbar.

Im Ev. Kirchenkreis Bochum lassen sich unter anderem folgende gemeindediakonischen Angebote hervorheben. Die Nennung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Besuchsdienste in Nord, Eppendorf-Goldhamme, Langendreer, Altenbochum und Stiepel
  • Wattenscheider Tafel / Mittagstisch/Lebensmittelausgabe in Bochum-Innenstadt und Langendreer
  • Kleiderkammer in Langendreer und Querenburg
  • Selbsthilfegruppen und Gesprächskreise, u.a. für pflegende Angehörige oder Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
  • Trauercafés in Bochum-Innenstadt, Werne und Linden
  • Eine-Welt-Gruppen und -Läden, beispielsweise in Bochum-Innenstadt, Harpen, Langendreer und Eppendorf-Goldhamme
  • Flüchtlingshilfe, zum Beispiel in Querenburg und Eppendorf-Goldhamme
  • Kirchcafés/Café-Komm

Für die Begleitung dieser Angebote und für die Umsetzung weiterer gemeindediakonischer Projektideen - mit besonderem Fokus auf ältere Menschen - kann die Diakonische Senioren- und Generationenarbeit (DSG) jederzeit angefragt werden. Neben dieser Arbeit in den Kirchengemeinden vor Ort lädt die DSG regelmäßig zum Treffpunkt für gemeindliche Seniorenarbeit ein. Bei diesem kommen viele Gruppenleitungen der aufgeführten Angebote sowie sonstiger Seniorengruppen für einen fachlichen Austausch zusammen. Ein Einstieg ist hier jederzeit möglich! Weitere Infos gibt es hier.

In den jeweiligen Kirchengemeinden setzen sich die Diakoniepresbyter*innen sowie ggf. der Diakonieausschuss mit der Bearbeitung diakonischer Bedarfe auseinander. In Diakoniegottesdiensten wird die diakonische Arbeit vor Ort vorgestellt, viele Projekte werden durch Klingelbeutel- oder Diakoniesammlungen unterstützt.

Darüber hinaus wird die gemeindediakonische Arbeit zunehmend auch in der sogenannten Stadtteilarbeit sichtbar, bei der sich die Hilfe vor allem im Engagement für den Stadtteil und die Nachbarschaft ausdrückt. Hier haben einzelne evangelische Kirchengemeinden eine anteilige Projektträgerschaft übernommen und stehen in enger Kooperation mit den Akteuren im Quartier. So zum Beispiel im:

  • Stadtteilladen Grumme beispielsweise mit Patenschaftsprojekten wie Zuhause Alt Werden, Familienpaten, Patenschaften für Geflüchtete
  • Q1 – Eins im Quartier – Haus für Kultur, Religion und Soziales im Westend mit Bildungs- und Beratungsangeboten sowie Projekten zur interkulturellen und interreligiösen Begegnung
  • „Diakonieverein“ Eppendorf-Goldhamme, der die enge Zusammenarbeit zwischen den diakonischen Einrichtungen und der Gemeinde in beiden Stadtvierteln koordiniert und unterstützt

Kontakt

Sven Pernak
Theologischer Vorstand der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e. V.
Westring 26
44787 Bochum
Tel. 0234 9133-334
sven.pernak@diakonie-ruhr.de

Dominik Rojano Marin
gemeinsam.ruhr
Heuversstraße 2
44793 Bochum
Tel. 0234 6104791
Mobil: 0151 28016201
dominik.rojanomarin@diakonie-ruhr.de