Fragen und Antworten

  1. Was kostet ein Heimplatz?
  2. Wie berechnen sich die Kosten für einen Heimplatz?
  3. Müssen meine Kinder und Enkel für mich bezahlen, wenn meine Rente nicht reicht?
  4. Wie lange muss ich auf einen Platz warten?
  5. Was benötige ich, um einen Heimplatz zu bekommen?
  6. Was kann ich an persönlichen Dingen mit ins Heim nehmen?
  7. Gibt es die Möglichkeit des Probewohnens?
  8. Wie sieht es mit der ärztlichen Betreuung aus? Kann ich meinen Hausarzt mitnehmen?
Was kostet ein Heimplatz?

Die Preise der Heimplätze sind in den einzelnen Pflegeheimen unterschiedlich. Wir rechnen Ihnen die individuellen Kosten gerne aus. Hier finden Sie eine Übersicht der Preise.

Wie berechnen sich die Kosten für einen Heimplatz?

Die Heimkosten setzen sich aus vier Teilen zusammen:

  • Pflegekosten: Entsprechend ihrer Pflegebedürftigkeit erhalten die BewohnerInnen umfassende pflegerische Hilfen; die konkret zugrunde gelegten Kosten sind abhängig von der Pflegestufe.
  • Unterkunft: Hierunter fallen die Kosten für das Zimmer, die Gemeinschaftsräume und die hauswirtschaftlichen Leistungen (z.B. Reinigung, Wäscheaufbereitung)
  • Verpflegung: Hierunter fallen die Kosten für alle Mahlzeiten und Getränke
  • Investitionskosten: Dies sind die anteilig umgerechneten Kosten der ursprünglichen Erstellung und Herrichtung des Heimplatzes; sie werden für Instandhaltung, Renovierung und die Anschaffung neuen Mobiliars verwendet.
Müssen meine Kinder und Enkel für mich bezahlen, wenn meine Rente nicht reicht?

Der Gesetzgeber betont die Eigenverantwortung des Einzelnen. Zukünftige Bewohner müssen daher ihr persönliches Einkommen, z.B. Renteneinkünfte, Sparguthaben und sonstiges Vermögen für den Heimplatz einsetzen.

Wenn die Eigenmittel nach Anrechnung der Leistungen der Pflegekasse und eines Pflegewohngeldes nicht ausreichen, um den Heimplatz zu bezahlen, kann unterstützend Sozialhilfe beantragt werden.

Das Sozialamt errechnet, ob und wie viel die Kinder zahlen müssen, dabei wird deren Familieneinkommen zu Grunde gelegt. Enkel müssen für Ihre Großeltern nicht aufkommen.

Wie lange muss ich auf einen Platz warten?

Der Diakonie ist es ein Anliegen, für jeden den passenden Heimplatz zu finden, daher ist ein genauer Zeitraum nicht zu nennen. Damit Sie sich in unserem Heim wohlfühlen und das passende Zimmer bekommen, werden der Pflegebedarf, die konkrete Versorgungssituation und die Konzeption des Hauses berücksichtigt. Vor dem Einzug werden Sie persönlich von Mitarbeitern des Pflegeheimes besucht, um sich gegenseitig kennenzulernen und anstehende Fragen zu klären.

Was benötige ich, um einen Heimplatz zu bekommen?

Für die Heimaufnahme ist grundsätzlich eine Heimnotwendigkeitsbescheinigung nötig, die bei der jeweiligen Pflegekasse beantragt werden muss.

Zusätzlich ist eine Bescheinigung nötig, dass der zukünftige Heimbewohner frei ist von ansteckenden Krankheiten. Diese Bescheinigung stellt der Hausarzt oder bei einem Krankenhausaufenthalt das Krankenhaus aus.

Was kann ich an persönlichen Dingen mit ins Heim nehmen?

Damit aus Ihrem Zimmer ein Zuhause wird, können Sie liebgewordene kleinere Möbel, einen Sessel, Bilder und anderes, was Ihnen wichtig ist, mitbringen.

Gibt es die Möglichkeit des Probewohnens?

Ein Probewohnen kann jederzeit abgesprochen werden. Dies ist grundsätzlich für unsere Pflegeeinrichtungen kein Problem.

Wie sieht es mit der ärztlichen Betreuung aus? Kann ich meinen Hausarzt mitnehmen?

Es besteht freie Arztwahl.

Beratungszeiten

Regelmäßige Öffnungszeiten Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser Witten

Montags bis Freitags 8.30 bis 16.00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie vorab einen Gesprächstermin.

Telefon: 02302/ 1751782

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit auch außerhalb unserer Beratungszeiten Ihr Anliegen auf unseren Anrufbeantworter zu sprechen. Wir rufen Sie sobald wie möglich zurück.