Diakonische Arbeit in Eppendorf-Goldhamme

„Wenn die Zeiten schlecht sind, tu etwas.
Wenn es funktioniert, mach weiter.
Wenn es nicht mehr funktioniert, tu etwas anderes.
Aber gib nicht auf: tu etwas.“ (Audre Lorde)

Die Evangelische Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme versteht ihre diakonische Arbeit als „Gottesdienst im Alltag“. Sie richtet von daher ihre Arbeit an den Herausforderungen der Zeit immer wieder neu aus.

Der Diakonieausschuss ist das Gremium, in dem die diakonische Arbeit der Gemeinde entwickelt und koordiniert wird. Seine Besetzung mit Diakoniepfarrer/in, Diakoniepresbytern, sachkundigen Gemeindegliedern und Vertretern der örtlichen ambulanten und stationären Pflege unterstützt die Diskussion verschiedenster diakonischer Bedarfe in der Gemeinde.

So hat die Beobachtung, dass die Gemeindeschwester durch die steigende Zahl älterer pflegebedürftiger Eppendorfer Bürger sowie die Vergrößerung des Pflegebezirkes zunehmend unter Arbeitsbelastung litt, am 18.04.1985 zur Gründung des „Diakonievereins“ geführt. Ziel eines Engagements war zunächst eine personelle Erweiterung der ambulanten Pflege. Das Engagement des Diakonievereins für die ambulante Pflege wird 20 Jahre später noch einmal auf andere Weise deutlich. Die Diakonie-Station Südwest zieht am 26.04.2006  in das alte Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Eppendorf, Elsa-Brändström-Straße 122.

Darüber hinaus setzte sich der Diakonieverein über viele Jahre hinweg für den Bau eines Altenzentrums durch die Diakonie Ruhr in Eppendorf ein.  Am 3. Mai 2005 gewährte der Verein per Vertrag einen großen Zuschuss zum anstehenden Bauvorhaben. Seit der Einweihung des Elsa-Brändström-Hauses 2007 begleitet der Diakonieausschuss die Arbeit des Hauses.

Auf einer Klausurtagung 2004 sammelte die Gemeinde Ideen für neue Wege in der gemeindlichen Offenen Altenarbeit. Anlass dazu war eine Analyse der Altersstruktur der Gemeindeglieder, 50 % waren 55 Jahre und älter. Mit der Mitarbeiterin des Projektes Gemeindediakonie der Diakonie Ruhr, entwickelte die Gemeinde im Herbst 2004 ein Interessennetzwerk für Senioren mit dem Titel „55 mehr oder weniger“. Innerhalb dieses Angebots bestehen verschiedene selbstverantwortlich geführte Gruppen (Frühstück, Diskussion, Gedächtnistraining, Kultur, Nordic Walking, Tanz, Wandern), in die sich jeder mit seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen kann.

Parallel dazu wurden von den Mitgliedern des Diakonieausschuss 2004 zwei Angebote für Demenzkranke und deren Angehörige entwickelt:  ein zweimonatlich stattfindendes Tanzcafé und in Kooperation mit der Diakonie Ruhr ein jährliches Urlaubsangebot. Eine Broschüre über Demenzerkrankungen hatte 2003  den Diakonieausschuss angeregt sich mit der Lebenssituation von Demenzerkrankten und Angehörigen in Eppendorf ausführlich zu befassen.

Berichte aus örtlichen Schulen und gemeindlichen Kindertagesstätten über die Lebenssituation von bedürftigen Kindern hat 2009 das Thema „Kinderarmut“ ins Blickfeld des Diakonieausschusses gerückt. In Absprache mit den Schulen in Eppendorf sind bereits erste Schritte in diese Richtung gegangen worden.

Kontakt Evangelische Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme

Evangelische Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme
Pfarrerin Anja Vollendorf
In der Rohde 6
44869 Bochum
Telefon 02327/72317

Projekt Gemeindediakonie

Innere Mission/Diakonie Ruhr
Projekt Gemeindediakonie
Pfarrerin Ursula Borchert
Westring 26
44787 Bochum
Telefon 0234/9133-151
Email: borchert@diakonie-ruhr.de

Kontakt Elsa-Brändström-Haus

Elsa-Brändström-Haus
Elsa-Brändström-Straße 131
44869 Bochum
Telefon: 02327 5447-0
Telefax: 02327 5447-100
Kontaktformular des Elsa-Brändstöm-Hauses

Kontakt zu Diakonischen Diensten

Diakonische Dienste Bochum
Ambulante Pflege
Heuversstraße 2
44793 Bochum
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Telefax 0234 50702-99
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