Orte des Zuspruchs gestalten

Diakoniegottesdienst 2021
Diakoniepfarrer Sven Pernak (r.), Vorstand der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum und der Ev. Stiftung Overdyck, und Einrichtungsleiter Stefan Wutzke stellen in einer Dialogpredigt die Arbeit der Ev. Stiftung Overdyck vor.

14. September 2021

Beim Diakoniegottesdienst für den Kirchenkreis in der Michaelkirche steht die diakonische Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Stiftung Overdyck im Mittelpunkt

Mit einem Diakoniegottesdienst in der Michaelkirche hat die Diakonie-Ruhr-Familie, zu der unter anderem die Innere Mission – Diakonisches Werk Bochum und die Ev. Stiftung Overdyck gehören, gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde Langendreer eine Tradition wiederaufleben lassen. „Diakonie und Kirche sind eine Einheit“, sagte Gemeindepfarrer Joachim Gentz. „Sie tragen gemeinsam Gottes Botschaft in die Welt.“

Im Zentrum des Gottesdienstes stand die diakonische Kinder- und Jugendarbeit. Auf diesem Gebiet ist die Ev. Stiftung Overdyck in Langendreer mit einer Vielzahl ambulanter und stationärer Angebote stark vertreten. Overdyck ist die älteste diakonische Einrichtung in Bochum und der größte Kinder- und Jugendhilfeträger der Stadt. Die Stiftung hat ihre Keimzelle am Bodelschwinghplatz im Bochumer Norden. Heute ist sie dezentral organisiert. In über 25 Einrichtungen und Angeboten in und um Bochum werden über 300 Kinder, Jugendliche und Familien im Rahmen ambulanter und stationärer Erziehungshilfe betreut und begleitet.

In einer Dialogpredigt stellten Diakoniepfarrer Sven Pernak, Vorstand der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum und der Ev. Stiftung Overdyck, und Einrichtungsleiter Stefan Wutzke die Arbeit und das Selbstverständnis der Stiftung Overdyck vor. „Wir brauchen Menschen, mit denen wir gemeinsam Orte des Zuspruchs für die uns anvertrauten Kinder gestalten können“, sagte Stefan Wutzke. „Diakonie und Kirche sind dabei nicht zu trennen“, betonte Sven Pernak.

Die Diakoniegottesdienste für den Kirchenkreis möchte die Diakonie Ruhr künftig einmal im Jahr in Zusammenarbeit mit einer Bochumer Kirchengemeinde anbieten. Sie sollen deutlich machen, dass Gemeinden vor Ort und Diakonie gemeinsam Kirche sind. Sie sind dem gemeinsamen Auftrag verbunden und geben die Liebe und Zuwendung Gottes, die sie selbst erleben, an andere weiter. Im „Team für hier“ aus Diakonie Ruhr und Ev. Kirche in Bochum engagieren sich mehr als 10.000 Menschen in Haupt- und Ehrenamt mit großer Leidenschaft für die Menschen in Bochum.

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