Wegweiser, wenn es um das Notwendigste geht

e.V.), Gerlinde Fuisting (Leiterin der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Ruhr), Helmut Borowski (Gestalter des Flyers und Projektmanager Diakonie Ruhr), Pfarrer Peter Scheffler (Theologischer Vorstand der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V.)  Hi
Die Einrichtungen und Personen, die Wohnungslosenhilfe in Bochum leisten, haben einen Wegweiser zusammengestellt.

26. November 2009

Faltblatt fasst erstmals Hilfen für arme und wohnungslose Menschen in Bochum zusammen

Ein Faltblatt fasst erstmals die vielfältigen Bochumer Angebote für Menschen in Armut und Wohnungslosigkeit zusammen. Informationen zu Lebensmittelausgaben, Suppenküchen, Übernachtungsstätten oder Sozialen Warenhäusern gibt es seit neuestem auf einen Blick. Hier finden Sie den Flyer als PDF zum Download

„Wir haben heute in Bochum viele Menschen, die kurzfristig in Not geraten – Arbeitsplatz und die Wohnung verlieren. Dort brauchen wir auch weiterhin Angebote für das Notwendigste wie Essen, Kleidung und medizinische Hilfe“, sagt Eckhard Sundermann, Fachbereichsleiter für Psychosoziale Hilfen in der Diakonie Ruhr. Diese Angebote vorzustellen und bekannt zu machen, ist die Aufgabe des neuen Flyers. Ausliegen wird es an vielen gut besuchten Stellen, unter anderem bei den beteiligten Einrichtungen, in Bürgerbüros und Ämtern, in Arztpraxen, Beratungsstellen und Kirchengemeinden.

Cellist Thomas Beckmann hatte mit den Spenden aus seinem Benefizkonzert „Gemeinsam gegen Kälte“ im Februar 2008 Gestaltung und Druck des Flyers finanziert. Der Erlös von 4500 Euro unterstützte auch weitere Projekte, die Wohnungslosen unmittelbar weiterhelfen. Thomas Beckmann spielt am 18. März 2010 erneut zugunsten Wohnungsloser in der Bochumer Christuskirche.

Die Einrichtungen haben bereits Ideen, wofür sie die Spenden im neuen Jahr verwenden werden: Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie Ruhr möchte diejenigen unterstützen, die den Absprung von der Straße in die eigene Wohnung geschafft haben und jetzt Möbel und Einrichtungsgegenstände benötigen. Auch im Christophorushaus soll es mit den Spenden wohnlicher werden. „Mehr Heimat in unserem Haus“, möchte Thomas Quinting vom Caritasverband Bochum schaffen. Die Aufsuchende Medizinische Hilfe für Wohnungslose e.V. benötigt Spenden, um die Praxisgebühr und Kosten für Medikamente zu zahlen. Der Bochumer Suppenküche e.V. fehlen Gefrierschrank und Vorratsregale, dem Mittagstisch Wattenscheid abschließbare Schränke für die Übernachtungsgäste.

In Bochum gibt es eine gut vernetzte Hilfe für Wohnungslose. Die Diakonie Ruhr bietet eine Frauenberatungsstelle, eine Anlaufstelle für alleinstehende wohnungslose Männer, ein Betreutes Wohnen, einen Tagesaufenthalt in der Stühmeyerstraße und eine Übernachtungsstelle im Fliednerhaus. Das Christophorushaus der Caritas ergänzt das Angebot ebenso wie ehrenamtliche Angebote der Aufsuchenden Medizinischen Hilfe für Wohnungslose, die Bochumer Suppenküche, der Mittagstisch des Diakoniewerks Gelsenkirchen und Wattenscheid oder die Beschäftigungsprojekte des Straßenmagazins bodo.

Der Flyer kann auch angefordert werden bei: Helmut Borowski (Diakonie Ruhr), Westring 26, borowski@diakonie-ruhr.de. Außerdem ist das Faltblatt hier im Internet abrufbar.

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